Reservat der Biosphäre Urdaibai mit dem Kap Ogoño im Hintergrund
Wo liegt es?
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Technische Daten
Klassifikation:
Reservat der Biosphäre
Information:
Patronato de la Reserva de la Biosfera de Urdaibai (Patronat des Reservats der Biosphäre Urdaibai)
Palacio Udetxea. Ctra. de Gernika a Lumo.
48300, Gernika-Lumo, Bizkaia.
Tel.: 946 257 125
Fax: 946 257 253
E-mail: urdaibai@ej-gv.es
interessante Informationen:
Das Reservat der Biosphäre Urdaibai (23.000 Ha) liegt in einem stehenden Gewässer des Golfs von Biskaya im Landkreis Busturialdea (Biskaya). Die Steilküsten, Strände, Wälder, Flüsse, Flussufer und Marschländer bilden die größte landschaftliche und ökologische Vielfalt des Baskenlands.
Die Ría von Mundaka, Herz des Reservats
Die Ria von Mundaka ist das Zentrum und eines wahrhaft außergewöhnlichen Ortes: Der Geschützten Biosphäre von Urdaibai. Wir befinden uns hier im Tal des Flusses Oka. Die bedeutendste Ortschaft dieses Tals ist Gernika, daneben gibt es zahlreiche, meist kleinere und ländliche Siedlungen, die das Landschaftsbild prägen.
Im Tal des Flusses Oka, wo Gernika die Hauptortschaft ist und wo sich zahlreiche kleine ländliche Ortschaften befinden, verweilen wir an der Ria von Mundaka, die, wie bereits erwähnt, das eigentliche Herz des Schutzgebietes darstellt. Wir empfehlen, diesen Ort zu unterschiedlichen Tageszeiten aufzusuchen, um ihn sowohl bei Ebbe als auch bei Flut betrachten zu können. Zwei Straßen flankieren die Ria auf beiden Seiten, die eine führt von Gernika nach Bermeo, die andere nach Laga Elantxobe, so dass wir die Ria in ihrer gesamten Ausdehnung betrachten können. Auch die Mündung bietet von beiden Ufern aus einen herrlichen Rundblick.
Direkt an der Küste, östlich der Ria, zeichnet sich das Kap Ogoño ab, ein beeindruckendes Kalksteinmassiv, in dem die Krähenscharbe und der Wanderfalke leben. Am Fuße des Massivs erstreckt sich der bei den Badegästen sehr beliebte Strand von Laga, der noch kostbare Exemplare der psammophilen (für Sand- und Dünenlandschaften typischen) Flora beherbergt. Gegenüber der Mündung der Ria erhebt sich die Insel Izaro aus dem Meer, ein charakteristisches Element dieser Landschaft, auf dem eine bedeutende Kolonie Weißkopfmöwen sowie eine vor kurzem dort angesiedelte Kolonie von Seidenreiher nisten.
Bei Ebbe werden in der Nähe der Mündung neben dem Strand von Laida weite Strände freigelegt, die dann später wieder vom steigenden Wasser bedeckt werden. Stromaufwärts kann man, vor allem zwischen Gautegiz Arteaga und Kanala, von der Straße aus einen großen Teil der Wattlandschaft sehen.
Die Höhle von Santimamiñe und der Wald von Oma
Im Reservat der Biosphäre Urdaibai, in ihrem inneren Gebiet, befinden sich zwei Orte von großer Bedeutung: Die Höhle von Santimamiñe und der Wald von Oma. Die Auflösung des Kalksteins bildete diese Höhle in der Nähe des Reservats. Viele prähistorische Menschen fanden hier einen Zufluchtsort. Eine dieser Höhlen ist Santimamiñe, in Kortezubi. Auf den Wänden von Santimamiñe hat man Höhlenmalereien mit Jagdmotiven entdeckt. In anderen Höhlen findet man verschiedene, von den Bewohnern hinterlassene Materialien (Beine, Werkzeuge, etc.).
Der Wald von Oma liegt in der Nähe der Gemeinde. Der Künstler Agustin Ibarrola stellte hier eine neue Beziehung zwischen Kunst und Natur her. Zahlreiche Kiefern bilden eine große Leinwand, die der Besucher, während er sich fortbewegt, aus immer neuen Perspektiven betrachten kann.
Fauna
Die Wattlandschaft, mit ihren zahlreichen Prielen, Schlickflächen (die nur bei Ebbe sichtbar sind) und ihrem Schilfbewuchs stellt einen wertvollen, für die gesamte Kantabrische Küste außergewöhnlichen Lebensraum dar. Diesem Gebiet kommt eine herausragende Bedeutung als Rastplatz auf dem Zugweg der Wasservögel zu, von denen einige vom Aussterben bedroht sind, wie z.B. der Löffelreiher.
Im Laufe des Jahres kann man in diesem Wattgebiet unzählige Vogelgruppen beobachten: Stelzvögel, Entenvögel, Raubvögel wie den Fischadler, Teichrohrsänger, Reiher, Flussseeschwalben, Möwen, Seetaucher, usw. Der September, die Zeit des Vogelzugs nach Süden, ist einer der besten Zeitpunkte zur Beobachtung der ornithologischen Vielfalt, die uns die Ria hier bietet.
Flora
Wenn wir von der Ria aus die umliegende Landschaft betrachten, so wird unser Blick insbesondere vom rechten Ufer (Atxarre- Ereñozar) mit seinen Erhebungen aus von der reichhaltigen Vegetation und deren dunklen Grüntönen angezogen. Es handelt sich hier um Kalksteinbergkämme, die mit der Kantabrischen Steineiche und entsprechendem Gebüsch bewachsen sind. Diese für das Mittelmeer typische Vegetation konnte hier am Atlantik wie auch an anderen Orten überleben, da sie in trockenem und landwirtschaftlich nicht nutzbarem Felsboden wurzelt.
Bemerkungen:
Angeln ist an bestimmten Orten erlaubt. Man muss die Regeln für diese Aktivität beachten.
Wegen der Berge ist Urdaibai für Behinderte nicht erreichbar.
Fauna
Die Wattlandschaft, mit ihren zahlreichen Prielen, Schlicke-Flächen (die nur bei Ebbe sichtbar sind) und ihrem Schilfbewuchs einen Lebensraum mit einem, für die gesamte Kantabrische Küste außergewöhnlichen ökologischen Wert schaffen. Diesem Gebiet kommt eine herausragende Bedeutung als
Rastplatz auf dem Zugweg der Wasservögel zu, von denen einige vom Aussterben bedroht sind, wie z.B. der Löffelreiher. Im Laufe des Jahres kann man unzählige Vogelgruppen in diesem Wattgebiet beobachten: Stelzvögel,
Entenvögel, Raubvögel, wie den Fischadler, Teichrohrsänger, Reiher, Flussseeschwalben, Möwen, Seetaucher, etc.
Der September, die Zeit des Vogelzugs nach Süden, ist einer der besten Zeitpunkte zur Beobachtung der ornithologischen Vielfalt, die uns die Ria hier bietet.
Flora
Wenn wir von der Ria aus die umliegende Landschaft betrachten, so wird unser Blick, insbesondere vom rechten Ufer (Atxarre- Ereñozar) mit seinen Erhebungen mit reichhaltiger Vegetation und deren dunklen Grüntönen angezogen. Es handelt sich hier um Kalksteinbergkämme, die mit Kantabrischer Steineiche und entsprechendem Gebüsch bewachsen sind. Diese, für das Mittelmeer typische Vegetation (hier mitten am Atlantik) konnte hier, wie auch an anderen Orten überleben, da sie in trockenem und landwirtschaftlich nicht nutzbarem Felsboden wurzelt.
Wie man ankommt
Zugang:
Von Bilbao, nehmen Sie die N-634 bis zur Landstraße BI-635, die das Reservat vom Norden im Süden durchquert, zwischen Amorebieta-Etxano und Bermeo. Im Westen verbindet die BI-631 Mungia mit Bermeo. Es gibt auch andere Landstraßen, die die Zone durchfahren.
öffentliches Verkehrsmittel:
Mit dem Bus: verschiedene Buslinie fahren die Region an.
Lekeitio/Elantxobe/ Gernika-Lumo/Bilbao
Gernika-Lumo/Bilbao
Bermeo/ Gernika-Lumo/Bilbao
Bermeo/Bakio
Bermeo/Mungia/Derio/Barakaldo
Gernika-Lumo/Gamiz Fika/Mungia
Lekeitio/Aulestia/ Gernika-Lumo/Bilbao
Mit dem Zug: Züge von Euskotren. Linie: Bilbao-Bermeo, mit Haltestelle in Gernika-Lumo, Busturia, Mundaka und Bermeo.
Mit dem Schiff: Gasolino (kleiner Kahn) (Abfahrten aus Mundaka und Sukarrieta bis zu den Stränden Laga und Laida).
Parkplatz:
Freie und gebührenpflichtige Parkplätze in den Dörfern, wo man die Strecke zu Fuß, mit dem Fahrrad beginnen kann. Auch die öffentliche Verkehrsmitteln (Zug, Bizkaibus, Kähne) erreicht das Naturgebiet. In Urdaibai kann man Parkstelle an den Stränden Laida und Laga finden.