Lagunen von Laguardia, mit Sierra de Cantabria im Hintergrund
Wo liegt es?
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Technische Daten
Klassifikation:
geschütztes Biotop
Information:
Tourismubüro von Laguardia
Telefon und Fax: 945 600 845
E-mail: turismo@laguardia-alava.com
interessante Informationen:
Wir befinden uns hier mitten im Herzen der Rioja Alavesa, in der Nähe des mit einer Mauer umgebenen Dorfs Laguardia. Im Norden befindet sich als klare Abgrenzung der Region und prägendes Merkmal der Landschaft das obere Kantabrische Gebirge.
Die Salzseen sind von Laguardia-Biasteri aus leicht zu erreichen. Über die Hauptstraße Richtung Logroño und mehrere Feldwege, die sich durch die Weinberge schlängeln, erreichen wir die Seen problemlos. Dieses Seengebiet wurde wegen seiner besonderen Charakteristiken zum geschützten Biotop erklärt. Wenn wir uns im Sommer den Seen von Carravalseca und Carralogroño nähern, wird uns die Besonderheit sofort bewusst. Hier finden wir trockene, glatte und weiße Vertiefungen: Weiß durch die getrocknete Salzkruste! Diese bildet sich auf der Oberfläche, wenn das hier in der feuchten Jahreszeit angesammelte Wasser verdampft. Es handelt sich hier um geschlossene Becken, ohne hydrologische Verbindung zu Flüssen oder Bächen, die ihr Wasser lediglich aus den Niederschlägen und den Oberflächenabflüssen der umliegenden Hügel, die keinen Ablauf haben, erhalten. In den regenreichen Jahreszeiten füllen sie sich mit Wasser, das sie dann durch Verdampfung verlieren, wodurch auf ihrer Oberfläche das im Wasser aufgelöste Salz verbleibt.
Zu den beiden bereits genannten Salzseen kommt der ehemalige Salzsee von Musco hinzu, der ausgetrocknet wurde, um ihn zu Anbauzwecken zu nutzen, obwohl inzwischen Verhandlungen im Gange sind, ihn zu regenerieren und in das Biotop zu integrieren. Zu dem Biotop gehört ebenfalls der See von Prao de la Paul, auch wenn dieses Gewässer künstlicher Natur ist und vollkommen anders funktioniert. Es handelt sich um einen kleinen Stausee, in dem das Wasser aus einem kleinen Fluss gestaut wird.
Dieses Seengebiet ist sowohl geologisch (mit charakteristischen Anzeichen für geschlossene Systeme) als auch hinsichtlich der hier vorkommenden besonderen Flora und Fauna von außerordentlichem Interesse. Tatsächlich wurde dieses Feuchtgebiet durch den Vertrag von Ramsar in die Liste der wichtigen Feuchtgebiete der Welt aufgenommen. Zudem liegt es in der Zone, wo der Wein produziert wird, und auch befinden sich in seiner Umgebung verschiedene archäologische Überbleibsel: Die Siedlung von La Hoya und das Steingrab von La Hechicera, u.a.
Fauna
Obwohl das Biotop während des ganzen Jahres besucht werden kann, kann man zwischen September und März die meisten Vogelarten beobachten.
Die Mehrheit der Wasservögel nutzen diese Gebiete als Rast- oder Überwinterungsgebiete während des Vogelzugs, einige jedoch nisten auch in dieser Gegend, im Schutze des Schilf- und Rohrkolbenbewuchses, wie z.B. das Blässhuhn, die Stockente, die Tafelente oder der Purpurreiher. Unter den Amphibien, die sich in den Salzseen fortpflanzen, finden wir den Fadenmolch, den Pelobotes cultripes und die Marmorkröte.
Unter den verschiedenen Amphibien finden wir Schwanzlurche, Messerfuß und Froschlurche.
Flora
Es sind mehrere einzigartige Algenarten beschrieben worden. Aufgrund der Salzansammlungen am Boden finden wir hier einige Pflanzen, die auch in den Feuchtgebieten der Küste zu finden sind oder ihnen sehr nahe kommen: Salicornia patula, Spergularia maritima, S. salina, Juncus maritimus, Sonchus maritimus.
Bemerkungen
Die einzige Feuchtzone, die man besuchen kann, ist die des Prao de la Paul (2,5 km). Hier führt ein Weg rund um den See, der barrierefrei für Behinderte ist. Wir empfehlen Ihnen, sie in der Regenzeit nicht zu besuchen.
Weiterhin gibt es eine Vogelwarte mit Platz für 18-20 Personen (die Schlüssel sind beim Fremdenverkehrsbüro abzuholen).
Markierte Wander- und Mountain-Bike-Wege führen durch die gesamte Rioja Alavesa; dazu gehört die Fisch- und Weinroute (GR-38), die von Oyón-Oion bis nach Otxandio die gesamte Provinz Alava von Süden nach Norden durchzieht, konkret nach Bermeo oder Lekeitio.
Fauna
Obwohl das Biotop kann während des ganzen Jahres besucht werden, ist zwischen September und März, wenn man mehr Vögelarten beobachten kann.
Die Mehrheit der Wasservögel nutzen diese Gebiete als Rast- oder Überwinterungsgebiete während des Vogelzugs, einige jedoch nisten auch in dieser Gegend, im Schutze des Schilf-und Rohrkolbenbewuchses, wie z.b. das Blässhuhn, die Stockente, die Tafelente, der Purpurreiher. Unter den Amphibien, die sich in den Salzseen fortpflanzen, finden wirden Fadenmolch, den Pelobotes cultripes und die Marmorkröte.
Unter den verschiedenen Anphibien finden wir Schwanzlurche, Messerfuß und Froschlirche.
Wie man ankommt
Zugang:
Von Bilbao über die Autobahn AP-68 Richtung Logroño. Anschließend über die A-124 bis Laguardia. Von Vitoria-Gasteiz über die Landstraße N-1 und dann über die A-124 Richtung Logroño, bis in Laguardia.
öffentliches Verkehrsmittel:
Das Feuchtgebiet ist vom Stadtzentrum von Laguardia zu Fuß erreichbar (600 m).
Parkplatz:
Das Biotop verfügt über keinen Parkplatz, aber das Auto kann in der Nähe des Fußballstadion von Laguardia (200 Meter entfernt) geparkt werden.