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Westliche Täler
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Westliche Täler von Alava
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Die westlichen Täler Alavas überraschen den Besucher durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit zerstreuten Ortschaften, die sich im Laufe der Zeit kaum verändert hat. Dies ist größtenteils auf die geringe Industrialisierung dieses Gebietes zurückzuführen. Im Norden befinden sich die Täler Zuia und Ayala mit ihren erfrischenden Wasserfällen und massiven Turmhäusern, während im Süden die Salinen von Añana und die Schlucht des Naturparks Valderejo zu erwähnen sind.

Zuia ist das am nächsten gelegene Tal von Vitoria-Gasteiz. Es liegt im Naturpark Gorbeia, einem Naturgebiet zwischen Alava und Bizkaia, wo man Wandern oder andere Bergsportarten betreiben kann. Im Gebiet von Álava, zwischen den Tälern Zuia und Ayala, befindet sich die zu Bizkaia gehörende Ortschaft Orduña. In der Nähe davon entspringt der Fluss Nervión, der aus einer Höhe von 300 Metern hinabstürzt - ein besonderes Schauspiel, dass man von dem Aussichtspunkt Cañón de Delika aus beobachten kann. Ein weiterer schöner Wasserfall diese Gebietes ist der des Flusses Altube in Goiuri.

Land der Festungen und Bauwerke

Das Tal Ayala, im nordöstlichen Gebiet Alavas, spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte als Verbindung zwischen Kastilien und dem kantabrischen Meer. Hier liegen Festungen und wichtige Bauwerke, deshalb sind einige Ortschaften erwähnenswert: In Quejana steht das bekannte Turmhaus der Ayala. Andererseits sind u.a. Respaldiza, Amurrio und Llodio, die Gemeinde Alavas mit der zweitgrößten Einwohnerzahl, einen Besuch wert.

Im Süden befindet sich das Tal Valdegovía, wo die Landschaften des Atlantik und des Mittelmeerraums in eindrucksvoller Weise aufeinander treffen. In Salinas de Añana ist diese Landschaft durch zahlreiche auf verschiedenen Höhen liegenden weiße Terrassen geprägt, die auf verschiedenen Höhen liegen. Dort wird mittels der Wasserverdampfung Salz gewonnen.

Der Naturpark Valderejo eignet sich besonders für den Kontakt mit der Natur. Der Besucher hat die Wahl zwischen neun verschiedenen, meist kurzen Pfaden. Der schönste ist der entlang des Flusses Purón, gesäumt von Wasserfällen und flachen Teichen, wo man am Himmel kreisende Gänsegeier erblicken kann.
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